Eine Entscheidung kann auch Ziellosigkeit sein

Eine Entscheidung kann auch Ziellosigkeit sein.

Um Ausreden zu erfinden, ist der Zufall sehr willkommen. Dass ich nichts kann oder nichts aus mir geworden ist, dafür ist der Zufall schuld. Erfolgreich versprechende Chancen verpassen die, die es dem Zufall überlassen. Auch angenehme Dinge werden gern dem Zufall zugeschrieben. Zufällig lernt man eine einflussreiche Person kennen, zufällig erfährt man von einer freien Stelle, zufällig lernt man seine Frau kennen. Gottfried Keller schrieb. Wer heute einen Gedanken sät, erntet morgen die Tat, übermorgen die Gewohnheit, danach den Charakter und endlich sein Schicksal.

 

Gibt es den Zufall in der Natur?

Bestimmt der Zufall unser Leben und unser Schicksal? Ob wir krank oder gesund, glücklich oder unglücklich sind, bestimmt das der Zufall? Ist der Mensch ein Zufallsprodukt und bestimmt der Zufall die Natur? In der Natur heißen Zufälle Mutationen oder Entwicklungssprünge, die durch genetische Veränderungen erfolgen können. Wenn sie sich mit dem gesamten System harmonieren, können sie sich durchsetzen. Wenn Sie keine ökologische Nische finden, scheitern sie am natürlichen Ausleseverfahren. Wenn der Mensch ein Zufallsprodukt wäre, dann würde es ihn nicht mehr geben. Und wenn er weiter mit der Vernichtung der Umwelt fortfährt, zerstört er seinen Lebensraum oder Lebensbedingungen, um auf der Erde leben zu können. Einen ganz anderen Stellenwert hat die Natur in primitiven Kulturen, wie in unserer industrialisierten Gesellschaft.

 

Weiter- und Höherentwicklungen sind natürlich

Störungen in der Natur sind Zufälle aufgrund genetisch bedingter Veränderungen. Weiter- und Höherentwicklungen sind eigentlich das Normale. Lebewesen sind auf die Umwelt angewiesen. Finden Sie nicht die nötigen Bedingungen und Nahrung, können Sie nicht existieren. Wenn Sie keinen Sinn und Funktion im Gesamtsystem haben, sterben sie aus. Außer seinem Leben einen Sinn zu geben, welchen Existenzberechtigung hat der Mensch noch? Zufälle können Impulse auslösen. Wenn dem nichts folgt, ist er wertlos. Mit dem Zufall begannen einige Erfindungen von Menschen. Durch systematisches arbeiten und weiterentwickeln sind sie dann entstanden. Mit einer Idee, die auf Zufall oder Erfahrung basieren kann, beginnt jede Forschung. Wenn aber nicht systematisch darauf aufgebaut und diese Idee fortgeführt wird, ist letztendlich die Idee sinnlos.

 

Auch Ziellosigkeit ist eine Entscheidung

Man kann sein Leben dem Zufall überlassen und auch seine Kinder danach erziehen. Aber ob daraus dann tüchtige Menschen werden, ist eher unwahrscheinlich. Sie wollen sicher nicht Ihr ganzes Leben dem Zufall überlassen. Dann sind Sie wie ein Stück Holz, das auf dem Wasser treibt. Und der Zufall bestimmt, was Sie machen und was aus Ihnen wird. Der freie, selbstbestimmende Mensch lässt sich nicht treiben, sondern denkt und handelt systematisch, um sein Leben zu planen und vorwärts zu kommen. Wenn Sie den Zufall als etwas Zufallendes sehen, können Sie den Zufall für Ihr Schicksal, Ihre Lebensgestaltung und persönlichen oder beruflichen Erfolg nutzen.cover-tueroeffnert

Was genau braucht man zum Glück

 

Was genau braucht man zum Glück?

 

Wenn man nun danach fragt, welche Tugenden genau dafür erforderlich sind, um glücklich zu sein, stößt man auf vier Dinge: Es sind Mut, Klarheit, Durchhaltevermögen und Flexibilität.

Ich brauche den Mut, um überhaupt erst einmal zu träumen. Ich muss es zulassen können, im Kopf ein Leben zu entwerfen, das noch besser zu mir passt. Dann brauche ich Mut, um meine Angst vor neuen und unsicheren Situationen und meine Angst vor Veränderung zu überwinden. Genauso brauche ich auch Mut, um mich meiner Angst vor dem Scheitern und dem Versagen zu stellen.

 

Dann benötige ich Klarheit – Klarheit über mich selbst, darüber wer ich bin, was ich will, wo ich hin will, was ich kann und was ich brauche. Ohne Klarheit jage ich vielleicht den Träumen anderer hinterher oder lasse mich von den Glücksversprechen unserer bunten Medienwelt verführen. Klarheit heißt, sich selbst wirklich zu kennen und zu verstehen.

 

Und dann brauche ich Durchhaltevermögen, um angesichts von Rückschlägen, veränderten Umständen oder neuen Einsichten meinen Weg weiter zu gehen. Ich brauche Durchhaltevermögen, um wieder aufzustehen, wenn ich einmal hingefallen bin, und ich kenne keinen, der nicht mal gefallen wäre.

 

 

Zuletzt brauche ich Flexibilität im Denken und im Handeln. Wenn ich trotz allen Durchhaltevermögens auf dem Weg zu meinem Ziel nicht weiterkomme, stimmt etwas mit meinem Denken und Handeln nicht. Dann muss ich so flexibel sein, meine Sichtweise auf die Welt zu verändern und andere Dinge zu versuchen. An der Stelle muss ich mir erlauben, flexibel neue Ideen auszuprobieren und neue Wege zu gehen. Und dazu braucht es wieder Mut.

 

Erfolg ist ein Leben, das zu mir passt. Und auf dem Weg dahin braucht es in meinen Augen Mut, Klarheit, Durchhaltevermögen und Flexibilität.

Vier kleine Wörter, in denen doch so unendlich viel Power steckt.

Optimismus-Strategien

Allgemeine Strategien für Optimismus

Suche Sie Gesellschaft und Gemeinschaft von Optimisten und gehen Sie Pessimisten, so gut es geht, aus dem Weg. Für Sie als Anfänger im optimistischen Denken ist das sehr wichtig, da Sie sich von pessimistischem Denken beeinflussen und runterziehen lassen. Ihre Stimmung geht dabei sehr schnell ich den Keller. Können Sie solchen Menschen und Situationen nicht ausweichen, so ändern Sie das Thema. Werfen Sie ein. „Was gibt es an Positivem.“ Wenn Sie mit anderen zusammen sind, unterhalten Sie sich über positive und erfreuliche Dinge.

 

Kann „sich selbst was vormachen“ einem helfen?

Wenn Sie von anderen gefragt werden, wie es Ihnen geht, dann sagen Sie immer: „Gut, Bestens, hervorragend.“ Auch dann, wenn es nicht gerade der Tatsache entspricht. Es hilft Ihnen. Wenn Sie jedoch jammern und klagen, dann zieht es Sie nur runter. Je mehr Sie jammern, desto schlechter geht es Ihnen. Je öfter Sie sich einreden, es gehe Ihnen gut und Sie so tun, je besser geht es Ihnen. Es wird Ihnen dadurch auf jeden Fall nicht schlechter gehen. Ihr Gefühl, sich etwas vorzumachen, ignorieren Sie in dem Moment. Wie reagieren Sie in unangenehmen Situationen, denen Sie nicht ausweichen können. Zum Beispiel, wenn Sie in einen Stau kommen. Ob Sie sich darüber aufregen oder nicht, ist dem Stau egal. Er löst sich irgendwann auf. Nutzen Sie die Zeit sinnvoll, indem Sie etwas lesen oder sich anhören, zum Beispiel eine Sprachkassette, die Sie für so einen Fall gerichtet haben.

 

Unser Denken beeinflusst unsere Gefühle

Optimisten glauben, dass Sie selbst Ihr Schicksal in der Hand haben. Dass Sie für Ihr Leben, Ihre Gefühle und Ihr Denken selbst verantwortlich sind und bestimmen. Wenn Sie wollen, dass Sie selbst Steuermann Ihres Lebens sind, müssen Sie selbst die Kontrolle über Ihr Denken und Ihre Gefühle haben. Sie dürfen nicht mehr Spielball anderer sein. Andere über Ihr Denken und Ihre Gefühle bestimmen lassen. Sie selber entscheiden darüber, was Sie denken und wie Sie sich fühlen. Wenn Sie glauben, dass ein finanzieller Verlust oder schlechtes Wetter Sie depressiv machen kann, dann sitzen Sie in der Falle. Damit geben Sie anderen die Macht, über Ihre Gefühle und Ihr Befinden zu bestimmen. Durch eine solche Denkweise geben Sie Ihr Leben und Ihr Glück aus der Hand und sind das Opfer und haben keinen Einfluss, das zu ändern. Als Pessimist werden Sie das Gefühl, anderen ausgeliefert zu sein, sicher kennen. Nur Sie selbst können dem ein Ende setzen und dem Gefühl des Ausgeliefertseins beenden und es eintauschen gegen das Gefühl, ich selbst bestimme über mich und meine Gefühle. Unabhängig davon, was andere sagen können Sie lernen, sich so zu fühlen und zu verhalten, wie Sie möchten. Dazu werden Sie etwas Geduld mit sich haben müssen, denn das müssen Sie erst lernen. Auf Anhieb wird das nicht gleich klappen, aber Sie werden es schaffen. Denn andere haben das ja auch. Niemand kann Ihnen schlechte Gefühle machen, oder Sie deprimieren. Das können nur Sie selbst. Na toll. Bei all Ihrem Unglück sind Sie auch noch selbst daran schuld.

 

Die gute Nachricht

Das ist tatsächlich eine gute Nachricht. Denn wenn Sie selbst dafür verantwortlich sind, dann können auch nur Sie daran was ändern. Wenn andere darüber bestimmen, dann können Sie doch nur hoffen. Aber genau aus dieser Lage wollen Sie sich ja befreien. Die Tatsache, dass Sie selbst über Ihre Gefühle verantwortlich sind, ist für Sie etwas sehr Positives und darüber können Sie sich freuen.

A ist die Situation, die Sie optimistisch sehen möchten.

B ist für Ihre Einstellungen, Gedanken und Bewertungen.

C steht für Ihr Verhalten und Ihre Gefühle.

Stellen Sie sich vor, aufgrund guter Arbeit werden Sie befördert. Jetzt können Sie befürchten, dass Sie der gehobenen Stelle nicht gewachsen sind. Sich blamieren werden usw.. Das ist natürlich eine sehr negative und pessimistische Betrachtung. Versuchen Sie, etwas realistischer die Angelegenheit zu sehen. Das entspricht schon eher den Tatsachen und hilft, sich so zu fühlen, wie Sie möchten. Hilft ein Gedanke uns nicht, uns so zu fühlen, wie wir möchten und entspricht auch nicht den Tatsachen, dann ist es sicher ein pessimistischer Gedanke. Das kann nicht gut gehen. Dieser Gedanke entspricht nicht den Tatsachen. Und das hilft Ihnen nicht, sondern macht Ihnen ein schlechtes Gefühl. Sie machen sich dadurch nur Angst und solche Gedanken entsprechen nicht den Tatsachen. Sie können nicht im Voraus wissen, ob Sie den Anforderungen und Aufgaben gewachsen sind. Und wenn sich das herausstellen würde, dann könnten Sie das sicher ertragen. Solche Gedanken helfen Ihnen nicht, sich vertrauensvoll an Ihre Aufgaben zu machen. Setzen Sie realistische Gedanken an Stelle der pessimistischen Gedanken. Denken Sie, ich werde mein Bestes geben und wenn ich die Erwartungen nicht erfüllen kann, dann ist das kein Drama. Ich habe mich wenigsten voll eingesetzt und versucht, weiter zu kommen. Wenn Sie wie ein Realist denken, dann gehen Sie mit Zuversicht an die Aufgaben heran. Als Optimist würden Sie denken. Toll, jetzt kann ich endlich zeigen, was in mir steckt. Da Ihnen als Pessimist die Denkweise von Optimisten fremd ist, müssen Sie erst mal realistische Fragen formulieren. Dann sind Sie schon ein großes Stück weiter und fühlen sich nicht mehr hilflos. Es ist schon Fortschritt, wenn Ihnen früher gelingt, Ihre pessimistische Sicht in eine realistische Sichtweise zu ersetzen.

Der Weg zu Glück und Erfolg

Was genau braucht man zum Glück

„Sie ziehen auch immer den Kürzeren? Immer sind Sie derjenige, der in die Röhre guckt, während andere Feste feiern und glücklich sind? Dann wird es Zeit, endlich mit der Faust auf den Tisch zu hauen. Katapultieren Sie sich jetzt ins Glück!“
Wenn man nun danach fragt, welche Tugenden genau dafür erforderlich sind, um glücklich zu sein, stößt man auf vier Dinge: Es sind Mut, Klarheit, Durchhaltevermögen und Flexibilität.

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